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Steine reden

Steine reden

Biblische Spurensuche in Israel, Kleinasien, Griechenland, Rom, Ägypten mit Sinai, auf Malta und Patmos

ISBN 978-3-948969-24-0
Seiten 260
Heft 124
34,00 €

Das Titelmotiv im Hintergrund mit Schriftzeichen aus Dofka, einer Station Israels auf dem Weg zum Sinai (4. Mose 33,12; zugleich ägyptischer Bergwerksort Serabith-el Khadim) ist eine welt- und religionsgeschtliche Einmaligkeit: Eine Stele aus der Zeit vor Mose wurde hier entdeckt, die die Aufschrift „Jaham“ trägt, was soviel heißt, wie „Jahwe hat gesprochen“. Ein Hinweis darauf, dass der Gott der Bibel „Jahwe“ schon in vormosaischer Zeit verehrt wurde (1.Mose 4,26).

Die Bergwerksarbeiter von Serabith-el Khadim, die nicht nur aus Ägypten, sondern auch aus dem ganzen kanaanäischen Raum bis zur phönizischen Stadt Byblos (= Buch = Bibel) kamen, arbeiteten dort und hinterließen ihre Graffiti. Diese waren nicht in ägyptischen Hieroglyphen auch nicht in den Keilschriftzeichen des Zweistromlandes geschrieben, sondern in einer Alphabetschrift, die mit ca. 20 Buchstaben auskam. Bergwerksarbeiter aus Kanaan konnten also schreiben mit protohebräischen Buchstaben schon um 1500 v.Chr.! Die Voraussetzung für die Abfassung der Bibel und ihre Lektüre durch einen breiten Leserkreis wurde hier – sozusagen „von ganz oben“ – zur rechten Zeit und am richtigen Ort gelegt. Denn die Niederschrift der Bibel sollte in Anfängen in der 2. Hälfte des 2. Jahrtausends v.Chr. beginnen (in Teilen durch Mose selbst nach 2. Mose 17,14)!

Menschheitsgeschichtlich ist die Erfindung des Alphabets so epochal wie die des Rades: Denn von den Kanaanäern einschließlich Israel übernahmen die Griechen, dann die Römer, dann die Europäer und schließlich viele Völker rund um den Erdball die Alphabetschrift.

In Dofka (Serabit-el Khadim) wurde aber auch eine Inschrift entdeckt, um deren Entzifferung sich die Gelehrten streiten: Für manche sachkundigen Übersetzer taucht hier der außerhalb der Bibel bisher wie eine Stecknadel im Heuhaufen gesuchte „Mose“ auf, der nach dem Text verschiedener Graffiti Hoffnung darauf mache, dass die ägyptische Unterdrückung bald ein Ende haben könnte ... (Näheres in diesem Buch!)

Einblicke ins Buch:

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