Diese Gedenkschrift verbindet Beiträge seiner Freunde und Weggefährten mit Schriften aus seinem Nachlass und persönliche Rückblicke auf sein Leben und sein theologisches Schaffen. „Alles, was dieses Leben geprägt hat, bleibt in Ewigkeit. Anders könnten wir uns im ewigen Leben nicht wiedererkennen und nicht zu uns selbst kommen. Aber es quält und ängstigt nicht mehr. Am Ende werden alle Dinge zum Besten gedient haben (Röm. 8,28), auch Dinge, die uns untröstlich gemacht haben und die wir nie verstehen werden. Wie der auferstandene Christus an den Nägelmalen seines Todes am Kreuz erkennbar war, so werden auch wir erkennbar bleiben an der Gestalt unseres wirklich gelebten Lebens. So wie sein gekreuzigter Leib durch die Auferweckung von den Toten in der Herrlichkeit Gottes verklärt wurde, so wird auch die Gestalt unseres wirklich gelebten Lebens zurückgebracht, verklärt und zum Reich Gottes erlöst werden.“ (Jürgen Moltmann)